Zahnimplantate

26. January 2010

Bedingt durch den Verlust eines oder mehrerer Zähne, bildet sich im Lauf der Zeit der Kieferknochen zurück, da die entsprechenden Regionen im Kieferknochen nicht mehr durch die Zahnwurzel stimuliert werden. Um nach einem Zahnverlust einen starken Rückgang des Kieferknochens zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, sich ein Zahnimplantat einsetzen zu lassen. Da ein solches Implantat direkt in den Kieferknochen einwächst, leitet dieses den Kaudruck über eine aufgesetzte künstliche Zahnkrone unmittelbar weiter, was zu einer Stimulierung des Knochens führt und damit dem Abbau von Knochensubstanz entgegenwirkt. Werden dagegen z.B. Brücken verwendet, um eine Zahnlücke zu schließen, bleibt dieser Effekt völlig aus.
In der Regel werden Zahnimplantate aus Titan gefertigt und haben entweder eine Zylinder- oder Schraubenform. Das Implantat wird während einer Operation direkt in den Kieferknochen eingebracht und muss dort ca. 3-6 Monate einheilen. Ist das Zahnimplantat nach der Einheilzeit fest mit dem Kieferknochen verbunden, wird ein sog. Gingivaformer auf dem Implantat befestigt. Die Schleimhäute und das Zahnfleisch legen sich an den Gingivaformer an und heilen aus, so dass der eigentliche Zahnersatz auf dem Implantat befestigt werden kann, ohne dass es zu Druckstellen kommt.
Derzeit erhalten Patienten nur einen Zuschuss für den implantatsgetragenen Zahnersatz, nicht aber für das Implantat selbst. Da die Kosten für das Setzen eines Implantats und das Befestigen des Zahnersatzes meist mehr als 1000 € betragen, müssen Patienten einen sehr hohen Eigenanteil selbst tragen. Interessanterweise variieren die Kosten für eine solche Behandlung mitunter deutlich von Zahnarzt zu Zahnarzt. Daher lohnt es sich häufig, sich Vergleichsangebote von verschiedenen Zahnärzten geben zu lassen. Auf der Website www.medikompass.de kann man kostenlos die Behandlungskosten für verschiedene Arzt- und Zahnarztleistungen, unter anderem auch Implantatsbehandlungen, vergleichen.

Wellness – Entspannung pur - Medizin für die Seele

25. December 2009

Unter den Begriff Wellness fallen neben Begriffe wie Massagen, Sauna, oder Whirlpool und Whirlpools, autogenes Training, sowohl die bewusste Ernährung, also der ganzheitliche Umgang mit Lebensmitteln, sowie die bewusste Bewegung, also eine regelmäßige und vor allem angepasstes Bewegungsprogramm. Da die Auffassung von Wellness, inzwischen als mittlerweile auch als Medical Wellness bezeichnet wird (man kann auch von Medizin für die Seele sprechen), die auf einer gesundheitsbewussten Lebensweise im Alltag beruht, finanzieren Krankenkassen inzwischen entsprechende Kurse oder beteiligen sich zumindest an der Bezahlung für Massagen für Patienten, die mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Insbesondere kann dadurch eine gute Prävention gegen die sogenannten Zivilisationskrankheiten betrieben werden. Allerdings verstehen viele Verbraucher unter dem Begriff Wellness immer noch reine Entspannungsmethoden, die zu einem aktiven Wohlgefühl führen. Hierzu gehört aber insbesondere auch eine bewusste Ernährung und ein bewusstes körperliches Training, aber auch Entspannungsmöglichkeiten, wie z.B. durch Whirlpools/Whirlwannen u.s.w. . Als Pioniere der Wellnessbewegung, die schon seit einigen Jahren boomt, gelten unter anderem der amerikanische Sozialmediziner Halbert L. Dunn, aber auch Donald B. Ardell und John Travis. Diese entwickelten im Auftrag der US-Regierung ganzheitliche Gesundheitsmodelle.

Johannes Heinrich Schultz war es letztlich, der mit dem Autogenen Training eine Technik entwickelte, die heute maßgeblich mit dem Begriff Medical Wellness in Verbindung gebracht wird, aber auch außerhalb dieses Bereich natürlich angewandt werden kann. Der Mann allerdings, der einst den Begriff Wellness an sich bekannt macht war Sir A. Johnson 1654.

Trend Schönheitsoperationen

13. July 2009

<!–[endif]–>

Die guten alten Zeiten wo sich die Frauen “nur” ihre Falten entfernen haben lassen sind vorbei. Heute zu Tage sind Schönheitsoperationen schon voll im Trend. Rund 400.000 Deutsche Bürger jährlich, finden irgendetwas an sich, was verändert gehört und ziehen dies auch durch.

Schönheitsoperationen wie zum Beispiel die Fettabsaugung oder eine Brustvergrößerung sind für viele Ärzte ein Standarteingriff. Aber gerade bei solch einer Routine kann immer etwas passieren. Auch wenn es hier um die Schönheit geht, passieren kann leider immer etwas, egal um welche Operation es sich handelt. Der Arzt wird auch genau dies bei einem Vorgespräch erwähnen. Nicht nur die relevanten Kosten, sondern auch die Risiken müssen vorher abgeklärt werden. Wird z.B. ein Zahnersatz nicht richtig gesetzt, muss es später wieeder erneuert werden. Selten übernimmt die Krankenkasse diese Kosten. Es müssten hier, schon wirklich gesundheitliche Gründe vorliegen. Das können Rückenschmerzen sein, oder zum Beispiel Probleme mit der Atmung. Auch nach einem Unfall hilft die Krankenkasse in der Regel weiter, nicht aber wenn es nur um die eigene Schönheit geht und man in Wirklichkeit ganz normal aussieht. Es ist wichtig dieses Thema auch mit Freunden und der Familie zu besprechen. Manch einer hat seine Idee von einer Operation ( wie z.B. Augenlasern , oder ein Facelifting)  auch wieder fallen lassen. Manchmal hilft auch ein Kurs im Selbstbewusstsein weiter. Aber sicher auch nicht immer. Denn wenn man z.B. einen Nasenhöcker hat, kann einem dies kein Psychologe der Welt wegdiskutieren. In solchen Fällen (hier Nasenoperation)  ist dann sicher eine Schönheitsoperation angebracht. Auch wer keine Haare mehr hat (siehe unseren Artikel über Haarausfall und Haartransplantation), kann über eine Haartransplantation nachdenken.  Geht’s es also wirklich nicht mehr ohne einen Eingriff, kann man ihn immer noch durchführen. Nur mann sollte niemals voreilig überlegen und sich vorher immer gut informieren.

Das Älterwerden mit Kontaktlinsen meistern – Ein Erfahrungsbericht

17. June 2009

Der Medizin haben wir es zu verdanken, dass viele von uns inzwischen ein langes und durchaus erfülltes Dasein erleben dürfen. Kontaktlinsen haben mir persönlich geholfen, ein Problem des Älterwerdens in den Griff zu bekommen. Denn mit dem Alter kommen nicht nur Weisheit, Schönheit und Gelassenheit, sondern auch die ein oder andere Veränderungen am Körper.

Ich selbst merke die immer größer werdenden Belastungen Tag für Tag und informiere mich mit Hilfe des Internets stetig über medizinische Möglichkeiten und Fortschritte. Warum soll man ohne Regung zusehen, wie sich der eigene Befindlichkeitszustand verschlechtert?

Ich wurde erzogen, Probleme direkt anzupacken und sie aus den Weg zu räumen. Und so habe ich begonnen, mich über Kontaktlinsen zu informieren. Seit Jahren trage ich bereits eine Brille, mit der ich persönlich allerdings nie so recht glücklich gewesen bin. Sie störte mich ungemein, war ein Fremdkörper in meinem Leben.

Mit meiner Nichte sprach ich dann über die Möglichkeiten von Kontaktlinsen. In meiner Jugend waren die kleinen Linsen noch nicht so angenehm zu tragen, wie sie es heute sind. Damals waren Technologie und Medizin nicht so weit fortgeschritten wie heute. Deswegen wollte ich den Schritt wagen.

Gemeinsam gingen wir zum Arzt und ließen uns beraten. Mir wurden Modelle präsentiert, neue technische Errungenschaften, die mich in Staunen versetzten: Hauchdünn und elastisch sind Kontaktlinsen der neuesten Generation und lassen sich sogar über das Internet bestellen – Direkt bis vor die Haustür.

Inzwischen bestelle ich meine Kontaktlinsen Monat für Monat neu im Internet nach – Ich brauch nicht mal mehr zur Apotheke! Der Fremdkörper ist endlich von meiner Nase verschwunden - Und praktischer als Brillen sind Kontaktlinsen sowieso. Ich kann nur jedem empfehlen, sich sporadisch nach neuen Möglichkeiten zu informieren.

Gerade im Bereich der Medizin gibt es tagtäglich unzählige Fortschritte in allen Bereichen der Gesundheit. Kontaktlinsen sind mein persönliches Beispiel für diese schnelle Entwicklung.

Die Haut als Schutzfaktor - Veränderungen im Alter

28. May 2009

Unsere Haut ändert sich laufend von der Kindheit bis zum Alter als Ergebnis des körpereigenen Stoffwechsels und der Umwelteinflüsse. Wenn wir älter werden werden wir mit spezifischen, ungeplanten strukturellen und funktionalen Veränderungen im Alter konfrontiert, die die Epidermis (also die äußerste sichtbare Hautschicht) wie auch die darunter liegenden Hautschichten und das Fettgewebe darunter verändern.

Das biologische Altern ist ein natürlicher Prozess der durch hormonelle Veränderungen und genetische Faktoren beeinflusst wird. Insgesamt nehmen die natürlichen Funktionen und der Stoffwechsel innerhalb der Haut ab, was mit einer Verringerung der Nährstoffe, einer Abnahme von Sauerstoffgehalt und Zell-Vitalität verbunden ist. Die Hautzellen sind daher nicht mehr in der Lage sich selbst zu regenerieren und verlieren die natürlichen Fette, was den natürlichen Schutzfilm der Haut schwächer werden lässt. Letztlich entwickelt sich daraus eine komplexe Erscheinung aus trockene Haut, Falten, Verlust der Elastizität und empfindliche Haut.

Die sichtbare Alterung der Haut beginnt bereits im Alter von 25 Jahren, der normale regenerative Prozess verlangsamt sich bereits dann. Damit einhergehend ist auch eine Verringerung der Wundheilung.

Aber die Veränderungen im Alter gehen weiter. Im Alter von 45 Jahren beginnt eine Verdünnerung der Haut, was die Haut noch empfindlicher gegen Schäden durch äußerliche Einflusse und Allergene macht.

Mit zunehmendem Alter verlieren die wesentlichen Proteine Kollagen und Elastin  der Haut, die Elastizität, Aussehen und Straffheit regeln, zunehmend ihre chemische Struktur. Auch die Feuchtigkeits-Komponenten (Proteoglykane) nehmen mit zunehmendem Alter ab und führen zu einer trockenen losen Haut. Auch die fettproduzierenden Hautdrüsen nehmen ihre Funktion ab, was die Trockenheit der Haut weiter verstärkt.

Wird nun die zunehmend empfindlicher und trockener Haut auch aggressiven Seifen und Pflegemitteln ausgesetzt, kann sie leicht dadurch beschädigt werden.

Aber auch der Mensch ist an dieser Entwicklung nicht unbeteiligt. Viele Alterszeichen der Haut, wie Trockenheit, Flecken, Pigmentstörungen und Falten können auch selbst verursacht werden. Auslöser können beispielsweise

  • radikale Diäten,
  • anhaltender Stress,
  • übermäßige Sonnenstrahlung,
  • Umweltschäden und
  • schlechte Hautpflegeprodukte

sein.

Besonders gefährlich ist die übermäßige Sonnenbestrahlung. Mit zunehmendem Alter nimmt die Zahl der Melanozyten (Zellen mit Pigmentfarbe) ab. Damit verliert die Haut auch ihren natürlichen Sonnenschutz. Wird in dieser Zeit eine intensive Sonnenstrahlung aufgenommen, schädigt dies die Haut wesentlich stärker als in jungen Jahren. Die verringerte Wundregeneration verstärkt diesen Effekt, so dass die Schäden kaum abheilen.

In dieser Situation ist es wichtig, dass besonders im Hinblick auf die Veränderungen im Alter auf die richtige Pflege und den Erhalt des natürlichen Schutzes der Haut geachtet wird. Der wesentliche Faktor ist zum einen das Vermeiden von schädlichen Einflüssen, zum anderem auf eine richtige Fettung der Haut zu achten. Wird hierauf nicht geachtet, so sind häufig Ekzeme die Folge.

Vor allem dann, wenn es durch ernsthafte Krankheiten zu einer längeren Bettlägerigkeit kommt, besitzt die Hautpflege einen ganz wesentlichen Faktor in der Erhaltung der Gesundheit. Denn durch falsche Bequemlichkeit kann bei nicht ausreichender Pflege der Haut schnell ein Dekubitus entstehen, der durch die schlechte Regenerationsfähigkeit der Haut sich zu einer langwierigen und chronischen Wunde entwickeln kann.

Metabolisches Syndrom

9. May 2009

Es kann sein, dass sie auf eine persönliche Katastrophe zusteuern. Diabetes und hoher Blutdruck sind Nebenprodukte von schlechten Essgewohnheiten. Etwa 75 % der Diabetiker hat einen Typ II Diabetes und 50 % entwickeln zusätzlich einen hohen Blutdruck, die Auswirkungen sind leider weit reichend.

Auf die Symptome achten

Bevor Diabetes und hoher Blutdruck auftauchen, gibt es eine gewichtige Anzeichen, die mit Sorgfalt achtet werden sollten. Dies sind eine Zunahme des Gewichtes, erhöhte Triglyzeride, ein hoher Cholesterin Spiegel und Probleme Insulinstoffwechsel. Menschen die alle diese Probleme zusammen haben, leiden unter einem so genannten mit diabolischem Syndrom. Dieser Name kommt daher, dass die Organe und Zellen unter dieser Kombination von Krankheiten zusammenbrechen, und nicht mehr in der Lage sind ihre Stoffwechselfunktion wahrzunehmen. Gefördert wird dies durch Nahrungsmittel wie Weißbrot, weißer Reis, Zucker, Kartoffelchips, Frühstücksgetreide und vielen weiteren Nahrungsmitteln.

Insulinresistenz

Ihre Bauchspeicheldrüse ist ein erstaunliches Organ und kann normalerweise sehr gut funktionieren, sogar wenn wir Nahrungsmittel essen, die eigentlich weniger gesund sind. Die Bauchspeicheldrüse gibt ein rum und frei, das Insulin genannt wird, dass die Stoffwechsel von Zucker im Blut steuert. Wenn zu viel Glukose produziert wird, signalisiert das Insulin den Muskel und Leberzellen, diese überschüssige Glukose als Glykogen zu lagern und damit als Reserve für schlechtere Zeiten vorzuhalten.

Das Problem beginnt allerdings dann, wenn sie ständig zuckerreiche Nahrung aufnehmen beziehungsweise Nahrungsmittel, die schnell den Zucker freisetzen. Ihr Glukosespiegel wird andauernd hoch sein. Die Bauchspeicheldrüse produziert mehr Insulin um mit dieser zusätzlichen Last fertigzuwerden, was wiederum die verarbeitenden Zellen zerstört. Die verbleibenden Fällen müssen mehr arbeiten, werde mehr belastet und gehen damit noch schneller zu Grunde. Ein zerstörende Kreislauf beginnt.

Vorbeugen ist wichtig

Das mit dem metabolische Syndrom ist eine schwerwiegende Erkrankung, die man aber durch eine gesunde Ernährung weitgehend vermeiden kann. Natürliche Lebensmittel und langsames Essen, die ausreichend Zeit zu einer Verstoffwechselung im Blut Kreislauf benötigen sind einfach und sinnvoll geeignet, diese schwerwiegende Krankheit zu vermeiden. in den letzten Jahren hat sich hier die Slow Food - Bewegung etabliert, eine sehr empfehlenswerte Form der Ernährung. Dazu kommt noch, dass diese Form der Ernährung eine Gewichtsabnahme fördern kann.
Ferner sollte man regelmäßig seine Blutwerte kontrollieren lassen, Diabetes kann man sogar durch einen einfachen Urintest sehr einfach und früh erkennen. Eine frühzeitige Behandlung hilft, das mit der politische Zentrum weit gehend vermeiden

Birch´s Medizin-Buch is proudly powered by WordPress | Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)
Sensitiv Gesundheitsprodukte GmbH :: Geschaeftsfuehrer Andreas Staedtgen Kapellenstr. 18 :: 65606 Villmar
Tel. 06482-9490090 :: Fax: 06482-9490091 :: HRB 3404 AG Limburg, Ust-Id-Nr.:DE 812910983 :: info [at] sensitiv [dot] de